
Leseprobe aus meinem Buch
Prinzipen erhörter Gebete - Betend zur Erweckung
Von Satan beeinflusstes Beten:
Die Tatsache, dass es Prinzipien gibt, die 100% Gebetserhörungen garantieren, mag den einen oder anderen Leser skeptisch machen. Das wird daher kommen, weil es die Erfahrung der meisten ist, dass Gott ihre sog. "Gebete" nicht erhört. Und alleine diese Tatsache müsste uns doch ins Mark und Bein treffen, denn Gott hat sich dazu verpflichtet unsere Gebete zu erhören. Aber was machen wir statt zu beten oft? Wir formulieren unsere Wünsche an den Himmel und wenn wir nicht bekommen, um was wir gebeten haben, zweifeln wir am Nutzen des Gebets. Nach solchen unerhörten "Gebeten" tauchen folgende Gedanken auf: "Gott gibt es nicht, denn er hat mich nicht erhört." Oder: "Gott gibt es schon, und er erhört sicher, aber er will mich nicht erhören." Oder: "Gott gibt es, aber beten ist sinnlos, er wird eh souverän tun was er will." Wenn wir so oder ähnlich denken, dann hat Satan genau das erreicht, was er wollte. Achtung! Es gehört mit zu Satans Strategie, dass er versucht uns zu täuschen indem er in uns Wünsche weckt, die Gott sicher nicht erhören wird, damit wir von Gott enttäuscht sind. Gott lässt ausrichten: "... ihr bittet und empfanget nichts, weil ihr übel bittet, auf dass ihr es in euren Lüsten vergeudet. Ihr Ehebrecher, wisset ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft wider Gott ist? Wer nun irgend ein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar." (Jakobus 4, 3) Ist das nicht schockierend? Manche verhärten sogar betend ihre selbstsüchtige Feindschaft gegen Gott! Das müssen wir uns mal bewusst machen, denn viele tun das sicher unbewusst, was die Sache aber nicht besser macht. Hinter vielen unserer Wünsche steckt in Wirklichkeit Satan, der in der Luft herrscht und Zeit unseres Lebens versuchen wird unser Denken, und so unsere Begierde, zu beeinflussen (Epheser 2, 1ff). Damit haben viele unserer Wünsche und sogar auch Gebete ihren Ursprung bei Satan. Satan beeinflusst das Denken von Menschen, die selbstsüchtig eingestellt sind, und schickt uns mit "üblen" selbstsüchtigen Gebeten zu Gott, die Gott nicht erhören wird. Satan hat mit diesen Aktionen ein konkretes Ziel. Da wir von Satan getäuscht und ins Gebet geschickt worden sind, können wir nur enttäuscht werden. Wir sind dann aber leider von Gott enttäuscht, weil wir von ihm nicht bekommen haben was wir wollten. Wir beginnen dann an der Existenz Gottes und seinem Wohlwollen zu zweifeln, oder wir meinen zumindest, dass Beten nichts nützt und das ist genau das was Satan will. Wenn wir so beten wollen, dass Gott uns erhört, müssen wir uns dieser Zusammenhänge bewusst sein und beim Beten wachen, damit wir nicht in Versuchung fallen und um Dinge beten, die Satan will.
Wenn wir von Gott nicht bekommen, was wir wollten, dann ist das kein Beweis dafür, dass es Gott nicht gibt, oder dass Gebet zwecklos wäre, sondern, dass wir aus einer Haltung heraus beten, die es Gott unmöglich macht uns zu erhören, oder dass das Anliegen an sich nicht mit Gottes Segen vereinbar ist.
Wir wollen uns nun im Folgenden einzelne Prinzipien ansehen, wie wir so beten können, dass Gott uns erhört.
1 Prinzip: Wir brauchen zum erhörten Beten den Gebetsgeist
Beten ist eine geistliche Angelegenheit und deshalb brauchen wir den Heiligen Geist, welchen Gott verheißen hat. "Aber über das Haus David und über die Bürger zu Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets; denn sie werden mich ansehen, welchen jene durchbohrt haben,…" (Sacharia 12, 10) Beim Heiligen Geist, den wir in der Wiedergeburt empfangen, handelt es sich um den von Gott verheißenen Gebetsgeist. Bei der Wiedergeburt werden wir lebendig durch Gott für Gott und betend kommen wir in eine immer tiefer werdende vertraute Beziehung zu Gott unserem Vater, wo Gebetserhörungen normal sein sollten. Alle Wirkungen des Heiligen Geistes in unserem Leben und Dienst haben etwas mit unserem Gebet zu tun und sind nicht davon zu lösen. Es ist Gottes Wille, dass wir in der Fülle des Geistes leben. Das bedeutet auch, dass Gott will, dass wir ein erfülltes Gebetsleben anstreben sollen. Es ist interessant, was alles über den Heiligen Geist diskutiert wird, statt dass man ihm Raum gibt und ein wunderbares Gebetsleben anstrebt. Wir können uns einreden lassen was wir hören wollen, aber wenn wir nicht so beten, dass Gott uns erhört, dann werden wir kaum die Geistesfülle haben, die wir haben sollten, denn der Heilige Geist ist auch der Geist des Gebets.
2. Prinzip: Nur durch das Blut Jesu können wir zu Gott kommen
Die Verheißung des Gebetsgeistes ist nicht von dem "Durchbohrten" zu trennen, wie wir eben gelesen haben. Das Blut Jesu ist die Vorraussetzung dafür, dass wir uns Gott nahen können. Paulus schreibt dazu: "Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden" (Epheser 2, 13) Es gibt nur einen Weg zu Gott und einem Gebetsleben mit Erhörungen, und der heißt Jesus Christus "niemand kommt zum Vater als durch mich" (Johannes 14, 6). Nur durch den stellvertretenden Tod Jesu am Kreuz haben wir die Vergebung der Sünden und damit den freien Zugang zu Gott. Wir müssen uns bewusst machen, dass Gott uns nicht zuerst erhört, weil vielleicht unsere Not so groß ist, sondern zuerst deshalb, weil Gott das Blut Jesu sieht. Unsere Not mag zum Himmel schreien, aber unsere Schuld schreit noch lauter. Das Blut Abels schrie auch zu Gott. Unsere Sünde und die ewigen Konsequenzen in der Verdammnis ist die größte Not vor allen anderen Nöten, in denen die Menschheit steckt. Da kommt ein Mann zum Arzt mit einer kleinen Wunde und bittet um ein Pflaster, doch der Arzt erkennt darunter schwere Knochenbrüche und will schnellstens operieren. Was soll er aber machen, wenn der oberflächliche Patient nur die Oberfläche der Wunde behandelt haben möchte und sich weigert den wirklichen Eingriff zuzulassen? So ist es oft bei uns Menschen mit Gott. Alles, was uns bewegt und worunter wir leiden ist nichts im Vergleich zu der Sünde und den ewigen Konsequenzen, von denen uns Gott als Heiland heilen will. Wenn wir das doch unserem Arzt und Heiland glauben würden. Jesus hat diese Priorität sehr deutlich gemacht, indem er Schwerkranken die Sünden vergab, und erst als Zeichen für dieses unsichtbare Geschehen die körperliche Krankheit heilte um zu zeigen, dass er wirklich die Macht hat Sünden zu vergeben. (Matthäus 9, 1ff). Vertraust du darauf, dass du nur durch das Blut Jesu zu Gott kommen kannst? Hier sollten wir mal in uns gehen und uns prüfen, auf welcher Grundlage wir ins Gebet gehen. Höre ich, wie meine Schuld zu Gott schreit? Höre ich, wie mein Gewissen unter der Sündenlast stöhnt und mich anklagt? Bin ich bereit, sogleich meine Schuld im Angesicht des Heiligen Gottes zu erkennen, zu bekennen, um Vergebung zu bitten, und wieder gut zu machen, wenn ich ins Gebet gehe? Anders wird Gott nicht hören wollen. "Und wenn ihr schon eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen von euch; und ob ihr schon viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen, lasst ab vom Bösen." (Jesaja 1, 15.16). Von Sünde waschen können wir uns nur im Blute Jesu.
Falsche Grundlagen des Gebets:
Gefühle: Beten nur wenn ich mich gut fühle oder nur Beten wenn es mir schlecht geht hat mein Ego zum Mittelpunkt. Auch wenn es fromm aussehen mag, so ist doch das Gebet nur ein Element in meiner selbstsüchtigen Selbstverwirklichung.
Werke: Manche wollen aufgrund ihrer guten Taten und Leistungen zu Gott kommen, und erwarten insgeheim hochmütig, dass sie nun Ehre und Lohn bekommen. Sie merken nicht, dass sie mit ihren sog. guten Taten nicht die Schuld verdecken können, die auf ihnen lastet und die sie von Gott trennt.
Maria: Manche meinen, dass Gott sie erhören wird, wenn sie zu sog. "Heiligen" beten, oder zu Maria, der Mutter Jesu, aber das sind religiöse sektiererische Irrlehren. Solche Bitten wird Gott nicht erhören. Maria kann uns im Gebet überhaupt nicht helfen. Nicht "Maria bitt für uns" sondern Maria war ebenfalls eine Sünderin in Gottes Augen und musste von Gott begnadet werden, damit sie etwas mit Gott zu tun haben kann (Lukas 1, 28). Gott hätte in seiner Gnade genauso gut Ursula Maier erwählen können, damit sie Jesus zur Welt bringt. Kein Heiliger kann uns beim Beten was nutzen. Es ist eine Irrlehre, dass es manche gibt, die in ihrem Leben so viel Gutes getan haben, und wir davon profitieren könnten. Gottes Wort sagt das Gegenteil, nämlich, dass keiner gerecht ist, auch nicht einer! (Römer 3, 10). Alle brauchen Vergebung durch das Blut Jesu und es gilt auch für uns.
Religionen: Heute ist die falsche Ansicht weit verbreitet, dass alle Religionen den gleichen Gott meinen. Doch Jesus sagt deutlich: "Niemand kommt zum Vater als durch mich" (Johannes 14, 6) Niemand, das sind fast alle - mit dem ganzen Rest. Alle Religionen haben ihren Ursprung in Menschen, die sich "gottverlassen" darüber Gedanken darüber machten, wie Gott sein könnte und sich dabei auf ihre eigenen Vorstellungen verlassen haben. Daraus haben sich Lehrsätze, Rituale und Traditionen entwickelt, die teilweise ganze Gesellschaften durchdrungen haben. Was manchmal ganz beeindruckend aussieht hat aber seinen Fehler am Anfang. Da war ein Mensch ohne Gott, also ein Gottloser und deshalb kann das Ergebnis der eigenen Vorstellungen nur ein gottloser Gott sein. Religiöse produzieren nur gottlose Götter! Der lebendige Gott ist absolut antireligiös! Er verabscheut alle Religionen weil sie gottlos sind. Mal ehrlich, wie würde ich das finden, wenn es einen gäbe, der mich nie kennen gelernt hat und in aller Welt herumerzählt, dass ich 150 cm groß bin, grüne Haare habe und Vespa fahre? Stellt euch vor, er stellt überall Statuen mit einem grünhaarigen Vespafahrer auf und schreibt meinen Namen darunter. Wie finde ich das? Gott verabscheut Religionen, weil es sich dabei um Gottesvorstellungen von Gottlosen Sündern handelt. Wir sollten aufhören uns Vorstellungen über Gott zu machen, weil Gott sich in seinem Wort offenbart und in Jesus Christus vorstellt.
Wir müssen uns bewusst machen, dass der stellvertretende Tod Jesu für uns der einzige Weg in eine Beziehung mit Gott ist. Wir brauchen das Blut Jesu nicht nur für das Bekehrungsgebet, sondern jeden Tag aufs Neue, wenn wir unsere Beziehung zu Gott aufrecht erhalten wollen, tiefer von Sünde befreit werden wollen oder erneut in Sünde gefallen sind und unsere Beziehung nicht auf Illusionen aufgebaut sein soll.
Das Buch ist erhältlich im Lichtzeichen Verlag (ehem. Logos) oder bei mir.