Regelmässig erscheint in der Bikerspower, einem weltlichen Motorrad-Magazin, ein kurzer Impuls von mir in der Rubrik "Über Gott und die Welt". Zum Beispiel...


Geburtstag ohne Geburtstagskind

Letztes Jahr habe ich vielen Menschen, um die Weihnachtszeit, ein frohes "Geburtstagsfest" gewünscht und dafür einen Haufen irritierte Blicke geerntet. Feierst du etwa auch Weihnachten ohne Geburtstagskind? Hast du vergessen, dass der Heilige Abend deshalb heilig ist, weil Gott persönlich in Jesus Christus auf diese Welt gekommen ist? Und das, um uns zu beschenken?

Das hat nichts mit Bändchen, Socken, Kerzen, Tannenbaum und Nüssen zu tun, sondern mit einer grausamen Folterung! Angespuckt, zusammengeschlagen und ausgepeitscht haben sie ihn. Auf das blanke Holz gedrückt und während sich der Hammer blutrot färbte, das kalte Eisen durch das Fleisch drang, die Hammerschläge den Körper erschütterten, vollbrachte Jesus das größte Weltwunder, worüber sich jeder jeden Tag neu wundert, wenn ihm die Zusammenhänge bewusst sind:

Jesus Christus starb dort am Kreuz, stellvertretend für dich und mich! Wie ich auf diese Idee komme? Nein, das war nicht meine Idee und wenn Gott nicht alles vorhergesagt hätte, würde ich es nicht glauben. Aber so ist es wissenschaftlich bewiesen, dass Jesus nicht aus heiterem Himmel kam. 400 Jahre vorher gab Gott den Geburtsort Betlehem bekannt (Micha 5, 1). Schon 700 Jahre vor "Heilig Abend" war es klar, dass Gott selber durch eine übernatürliche Geburt auf die Erde kommen würde (Jesaja 7, 14).

Ich könnte hier hunderte weitere Prophezeiungen anfügen, die sich im Detail erfüllten. Jesus Christus hielt alles, was Gott durch die Propheten vorhergesagt hatte. Jesus heilte Kranke, weckte Tote wieder auf, verkündigte das ewige Leben bei Gott mit Vollmacht und er zeigte den Weg zurück zu Gott. Keiner von uns könnte die Vorhersagungen Gottes halten und ich bin mir sicher, dass sie auch keiner halten will! Denn die wichtigste Tatsache, die Jesus erfüllte, war die Prophezeiung Gottes, dass er stellvertreetend für uns leiden und sterben würde! Gott ließ 700 Jahre vorher (wissenschaftlich bewiesen) folgendes ausrichten, was auch ganz am Anfang des Passion-Filmes eingeblendet ist:

"Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt..." (Jesaja 53, 3 - 5).

Am Kreuz ließ Gott ein für alle Mal jeden wissen, wie sehr er Sünde verabscheut, wie sehr Sünde uns kaputt macht und welche Strafe in Ewigkeit auf den wartet, der nicht seine Schuld einsieht und sich von ganzem Herzen ändert. Dass Änderung möglich ist, können wir auch am Kreuz sehen! Denn in Jesus kannst du sehen, wie sehr Gott uns Menschen liebt. Er stirbt in Jesus, stellvertretend aus Liebe für dich, damit dir die ewige Verdammnis erspart bleibt!

Was willst du mit Weihnachtsgeschenkchen? Was du brauchst ist Gnade für deine Schuld, die du vor Gott und den Menschen auf dich geladen hast. Gott ist bereit, dir Gnade zu schenken, wenn du Gott in Jesus Christus erkennst und aufrichtig um Vergebung bittest.

Heilig Abend wäre eine Gelegenheit, dir mal den Film "Passion" aus dieser Perspektive anzusehen. Ich sag es noch mal: Wäre dieser grausame Tod nicht im Detail vorhergesagt, dann wäre Jesus einer von vielen, die es eben erwischt hat, aber was soll's? Doch die ganzen detaillierten Vorbereitungen Gottes, die er uns in der Bibel mitteilt und die mit den tausenden erfüllten Prophetien nachprüfbar sind, unterstreichen die Tatsache, dass Gott in Jesus Christus am Werk war und heute noch ist.
So wahr Jesus gelitten hat, so wahr sollst du Vergebung deiner Schuld erhalten.
So wahr Jesus von den Toten auferstanden ist, so wahr werden wir alle vor Gott stehen.
Und dann ist die Frage klar: hast du jemals wirklich Weihnachten gefeiert? Hast du Gott mit deinem Leben dafür gedankt, dass er dir deine Schuld vergeben und einen neuen Menschen aus dir gemacht hat? Nimm dir die Zeit und stell dich der Hauptsache deines Daseins.

Ich wünsche dir ein gesegnetes Geburtstagsfest und mehr als einen Heiligen Abend, sondern ein heiliges Leben mit dem auferstandenen Jesus Christus!