
4 Kapitel vor Schluss: Gericht über Europa
Am 14 Dezember 1999 wurde das Europaparlament in Strassburg eingeweiht. Auf die Frage einiger Reporter wurde versichert, dass dieses Gebäude den Turm von Babel darstellen soll.
Der Turmbau zu Babel ging damals in die Weltgeschichte ein. Damals wollten die Menschen einen gigantischen Turm in den Himmel bauen, um den Platz Gottes in der Welt einzunehmen. Man wollte den Himmel auf Erden errichten und Gott draußen lassen. Der Turm sollte das Zentrum der menschlichen Selbstverwirklichung sein (1Mose 11).
Auf die Frage, warum man gerade den Turm von Babel als Vorbild für das Europaparlament genommen hat, kam die Antwort der Politiker, dass man das fortsetzen will, was in Babylon mit dem Turm begonnen wurde: Babylon steht für "Die politische, wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Einheit Europas ohne Gott". Kein Wunder, dass der Bezug auf Gott in der Europaverfassung gestrichen wurde.
Gott hat schon vor 2000 Jahren durch Johannes In Offenbarung 18 ankündigen lassen, dass es am Ende der Endzeit einen erneuten Versuch geben wird, durch "Babel" die Politik, Wirtschaft und Kultur verschiedener Nationen zu einen. Dann wird das Ende durch Gottes Gericht kommen. Vom Turm ist dort keine Rede, aber Gott geht es ja auch nicht um den Turm, sondern um die Tatsache dahinter: Einer "Weltordnung" aus der Gott ausgeschlossen wird und das ist nicht in Ordnung und führt in die zerstörenden Gerichte. Lese dir einmal Offenbarung 18 durch.
Jesus sprach von diesem "unerwarteten Ende". "Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging; und die Sintflut kam und vernichtete alle. Ebenso ging es auch in den Tagen Lots zu: Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten; an dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle. Gerade so wird es sein an dem Tag, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird." (Lukas 17, 26)
Menschlich gesehen fragen wir uns: "Wo ist das Problem? Wir würden uns freuen, wenn alle Arbeit haben angesichts der Arbeitslosenzahlen, wir würden uns freuen, wenn die Menschen zu Essen hätten und wenn man wieder heiraten würde angesichts der Unzucht und Beziehungsstörungen! Was ist schlecht daran? Warum kommt das Ende dann?"
Wir dürfen nicht übersehen, dass die ersten Menschen nicht gezielt böse sein wollten, als sie sich von Gott trennten. Sie wollten selbst sein wie Gott und wie ist Gott? Heilig, gerecht, gut und voller Liebe! Die Menschen wollten so sein wie Gott aber ohne Gott! Wir wollen den Himmel auf Erden aber Gott soll draußen bleiben! Wir wollen alles Gute aber für uns selbst das ist die Selbstsucht! Das ist die Rebellion. Satan nennt man auch Diabolos. Das heißt Durcheinanderbringer. Satan hat die Werte aller Lebensbereiche durcheinander gebracht. Wir sind nicht mehr gerecht, sondern hören selbstgerecht auf Satan und leben ungerecht und sind schuldig vor Gott und den Menschen. Letztendlich verwirklicht Satan sich und seinen Willen als Engel des Lichts. Es "scheint" immer so, als ob es gut wird, aber es scheint nur so, denn Satan führt die Menschen hinters Licht! Europa ist das endzeitliche Babylon und der Turm steht bereits. Gottes Gericht hat schon begonnen.
Jesus sprach in dem Zusammenhang des Gerichts von "Wehen" einer schwangeren Frau. Was ist das Merkmal der Wehen? Sie kommen in immer kürzeren Abständen und immer heftiger. Genau das erleben wir heute auf der ganzen Welt. Die angekündigten Naturkatastrophen kommen immer heftiger. Dresden versank, New Orleans, Zunami, die Ernten frieren ein, Cyril forderte 40 Todesopfer, 11. September war ein Höhepunkt aber nur um weltweit immer heftiger zu werden, jeden Tag fliegen im Irak die Bomben hoch, es kommt immer mehr und mehr und heftiger. Auch Deutschland und Europa werden nicht verschont bleiben. Die Gerichtswehen haben uns erreicht und wir müssen aufwachen! Glaubt doch nicht den Lügen: Frieden, Frieden, Frieden! Das Gericht ist da! Aber es ist ein Zeichen der Endzeit, dass jeder nur selbstsüchtig auf sich schaut und meint, "ich komme noch durch," Gottes Wort an die Gemeinde ist klar und deutlich!
Gott sagt uns als Gemeinde "Geht hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!" (Off. 18, 4) Wir müssen nicht Europa verlassen und nach Israel auswandern, sondern Gott meint, dass wir die Ziele, Werte und Prioritäten der Welt verlassen und uns in unserem Denken und Einstellung und Entschiedenheit heiligen sollen. Gott erwartet, dass seine Gemeinde das Kommen Jesu in Heiligkeit erwartet und erstrebt (2Petrus 3) und sich zurüsten lässt für das Werk des Dienstes, damit noch in der verbleibenden Zeit Menschen aus den Fängen Satans gerettet werden und die Liebe Gottes erfahren. Wir dürfen kaufen und verkaufen, wir sollen essen und heiraten, aber wir sollen alles was wir tun zur Ehre Gottes tun (Kolosser 3, 23)! Bist du bereit für das kommende Gericht und die Wiederkunft Christi? Lade in Gottes Reich ein, solange es noch Hecken und Zäune und Verlorene gibt!