Evangelisation auf den Färöerinseln

Mit einer Fähre fuhren wir (16 Holy Riders) 24 Stunden über den Nordatlantik bis wir auf die Felseninseln kamen, auf denen kein Baum wächst. Aber die Gemeinde Gottes blüht und gedeiht! 30 - 40% des Landes sind wiedergeborene Christen! In jedem kleinen Ort gibt es eine Gemeinde. Jeder Einwohner hat einen Verwandten, der Christ ist, oder einen Arbeitskollegen usw. Das Christentum ist ein respektierter Teil der Gesellschaft. Das erkannten wir schon daran, dass wir vom Bürgermeister der Hauptstadt offiziell vor dem Regierungsgebäude, mit norwegischer, färöerischen und deutschen Flagge am Mast und einer Ansprache begrüßt wurden! So was habe ich noch nicht erlebt. Ich konnte dem Bürgermeister dann offiziell, vor allen Anwesenden, ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Only Jesus kann save you" überreichen und gemeinsam mit allen für sein Land beten (der Bürgermeister ist nicht bekehrt). Ein höchster Regierungsabgeordneter Dänemarks war auch anwesend, wie wir später erfuhren, und schwer beeindruckt.

Die Christen haben dort vor der Regierungsgebäude immer Sonntag abends eine evangelistische Veranstaltung. Wir sangen und predigten auch diesen Sonntag auf voller Beschallungslautstärke bis 23:00 abends und keiner beschwerte sich. Selbst der Bürgermeister hörte mit hunderten anderen Menschen zu, was der Herr ihnen zu sagen hat.

Während der Veranstaltung kam unabgesprochen ein landesweit bekannter Fahrzeugkünstler nach vorne und bekannte sich vor allen seinen "Fans" zu Jesus Christus indem er zwei Lieder sang (u.a. "Dort auf Golgatha stand einst ein altraues Kreuz..."). "Zufällig" war auch ein Engländer in der Nähe, der mit einem Doppeldeckerbus durch die Länder fährt und Jesus Christus bekennt. Der kam auch dazu, sang, gab Zeugnis und predigte drauflos.

Das war ein wirklich gesalbter Gottesdienst, eine "Breitseite" vor den Bug der Gottlosigkeit. Wir haben hunderte Traktate und Bikerbibeln verteilen können.

Neuerdings haben wir Holy Riders Mitglieder auf dieser Insel und deshalb besuchte ich mehrere Gemeinden um die Arbeit vorzustellen und mit ihnen zu evangelisieren. Das war eine wirklich gesegnete Zeit. Danke Herr Jesus!